Ich finde das Vorgehen von Ubisoft bei AC und Far Cry eigentlich ganz angenehm (viel mehr spiele habe ich in der letzten Zeit auch nicht von Ubisoft gespielt). Es gibt für die sehr faulen Spieler die Möglichkeit, sich das Spiel selbst zu kürzen oder sich sofort alles freizuschalten, während andere das Game fair durchspielen können. Ohne lästigen Grind. Ich finde es auch nicht schlimm wenn man als Spieler manche Sachen grinden muss. Es kommt drauf an wie aufwändig dieser wird. Wieviel Stunden bin ich bei Borderlands durch die Gegend gerannt um die ganzen Legendarys zu bekommen oder die Alien Waffen. Unzählige stunden und ich hatte immer Spaß, da das Gunplay super ist. Es kommt ja auch drauf an wie der Grind umgesetzt ist. Macht das ganze Gameplay auch noch Spaß? Wenn ja, ist das grinden nicht schlimm.

Finde auch schade das immer auf Ubisoft rumgehackt wird (klar nicht immer zu unrecht). Ich persönlich finde GTA da noch viel schlimmer. Klar diese liefern immer kostenlosen Content, aber wozu dient das? Die Ingame gegenstände sind so teuer, das man Ewigkeiten brauch um sich das zu ergrinden. Daher kaufen dann viele die Ingamewährung für Echtgeld. Und es lohnt sich derbe.

Dass DLC´s erscheinen finde ich nicht schlimm. Es kommt auf die Qualität der DLC´s an. Fühlt es sich durch die DLC´s so an als wäre was aus dem Hauptspiel rausgeschnitten, dann ist es ein schlechter DLC. Ist er aber coll gemacht wie in Borderlands oder auch in Far Cry 3 mit Blood Dragon (gut war iwie Standalone aber egal), finde ich solche DLC´s echt super und bieten echten Mehrwert. Das die Preispolitik vielleicht nicht immer passt ist ein anderes Thema.

Sein wir aber mal ehrlich zu uns selber. Die Unternehmen sind keine Wohlfahrt. Sie investieren Millionen beträge in Spiele. Lass da mal eins floppen und du hast falsch kalkuliert. Happy Bday. Du hast grade einige hunderten Leuten den Arbeitsplatz gekostet (klar das Risiko besteht immer). Ich würde behaupten, das 99% aller Unternehmen rein Wirtschaftlich denken und denken müssen. Da steht der einzelne Kunde nicht im Vordergrund. Es geht darum soviele wie Möglich abzugreifen. Und wenn die Masse kauft, macht man anscheinend alles richtig. Wenn einzelne Personen abspringen, weil sie das nicht gut heißen, stört das ein Unternehmen nicht unbedingt. Wenn hier 100 Leute ein spiel boykottieren, aber dafür 1000 neue Leute das Spiel kaufen und die Mikros nutzen, dann ist dem Unternehmen egal, dass 100 Leute das Spiel nicht mehr kaufen.

Aber ganz klar bin ich dafür, dass man seine Meinung immer äußern sollte und Kritik auch oft berechtigt ist. Zum Beispiel in den Spielen wo der Grind einfach mega ätzend (z.B. zu zeitaufwändig) ist, damit man die Mikros nutzt. Aber das nur anzubieten finde ich nicht verkehrt, solange niemand benachteiligt wird.

So ewiger Monolog ende :D

vielleicht kriegen wir ja eine vernünftige Diskussion hieraus ;-)

Edit: eins habe ich noch vergessen zu schreiben, wofür ich bestimmt gesteinigt werde: Spiele sind in der Entwicklung teurer geworden und im normalen Kaufpreis günstiger (Also ohne DLC etc. Das kann ich schlecht navollziehen und ist glaube ich kaum vergeleichbar). Inflation, Arbeitskräfte (Also Kosten und Anzahl der Personen) und Zeit. Ja es gibt mittlerweile einige Tools. Aber auch die müssen entwickelt und genutzt werden. Die Welten werden auch erstmal designt. Eine vermeintlich gute Story will geschrieben werde, Nebenquests etc. Dann die ganzen Effekte etc. Das macht sich nicht von alleine. Dann der Bug Support, dadurch das Spiele unheimlich komplex sind. Also es gibt viele Faktoren für die Kosten eines Spiels.
Grüße pitbull

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