Google startet mit Youtube Music einen Streamingdienst und greift damit Anbieter wie Platzhirsch Spotify an. Vermarktet wird das Angebot als Youtube Premium Music. Das wird verwoben in einen neuen Premium-Dienst von Youtube, der auch nach Deutschland kommen soll.

Der Streaming-Markt für Musik hat einen Mitbewerber mehr und nicht irgendeinen. Google wird an seine bestehenden Angebote einen Streaming-Dienst namens Youtube Music Premium anhängen, der am 22. Mai in den USA und schon “bald” auch in Deutschland startet. Den Katalog von Google kennt man bereits von Play Music und der ist ganz ordentlich sortiert. Punkten will Google mit Dingen, die die Mitbewerber nicht mal so eben bieten. Das sind zum einen Musikvideos und zum anderen eine besonders ausgefeilte Suche, die auch lose Umschreibungen verstehen soll.

Ansonsten klingt der Streamingdienst von Google recht vertraut. Neben Wiedergabelisten kann man sich auch Musik zum aktuellen Aufenthaltsort wiedergeben lassen oder sich durch die persönlichen Empfehlungen wühlen. Möglich wird das über eine Mobil-App und einen Desktop-Client, die auch mit einer Downloadfunktion ausgestattet sind.

Preislich bleibt Google nicht viel etwas anderes, als sich am Markt zu orientieren. Und so kostet auch Youtube Music wie die meisten anderen Angebote um zehn Euro. Um gegen Platzhirsch Spotify anzutreten, hat man da kaum eine andere Wahl. Wer bereits Google Play Music im Abo hat, der wird Youtube Music Premium kostenlos dazu bekommen. In den USA wird gleichzeitig Youtube Premium gestartet, das Youtube Red ersetzt und werbefreien Zugriff auf die Plattform sowie einige spezielle Produktionen bietet. In dem ist für 12 US-Dollar auch Music Premium enthalten. Wer ein Red-Abo hat, hat Bestandsschutz. Aber das betrifft Deutschland ohnehin nicht, weil es dieses Angebot hier nicht gibt.

Youtube Premium indes wird auch nach Deutschland kommen bzw. in den DACH-Raum – zusammen mit Youtube Premium Music. Einen genauen Termin gibt es noch nicht und auch keine finalen Preise. Zudem wird es eine Free-Version geben, die werbefinanziert ist. Möglicherweise verwirrend bleibt die Produktstruktur bei Youtube, die etwas unübersichtlich wirkt. Das liegt an den verschiedenen Brandings und parallel laufenden Angeboten, die sich zwar unterscheiden können, aber eben nicht zur Übersicht beitragen.

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