Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist inzwischen endlich zu guten Preisen im Bereich von 160 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist inzwischen endlich zu guten Preisen im Bereich von 160 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.

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Update April 2018:

Wir haben unsere Prozessor-Kaufberatung aktualisiert und die neu veröffentlichten Ryzen-2000-Prozessoren (Ryzen 7 2700X im Test) hinzugefügt. Das Topmodell Ryzen 7 2700X verkürzt den Abstand auf Intels Core i7 8700K in Spielen um ein paar Prozentpunkte. Die neuen Modellle von AMD dürften in den nächsten Wochen preislich attraktiver werden und mittelfristig ihre Vorgänger ersetzen.

Zeitgleich hat AMD auch neue AM4-Mainboards mit 400er-Chipsatz veröffentlicht, die sich bislang allerdings auf den X470-Chipsatz beschränken und entsprechend teuer sind. Doch auch die alten 300er-Mainboards sind per Bios-Update mit Ryzen-2000-CPUs kompatibel.

Generell sind die Preise aller bisherigen Prozessoren gesunken, sodass wir ein paar neue Modelle in unserer Kaufberatung eingepflegt haben.

Aktuelle Tests zu Prozessoren:

» AMD Ryzen 7 2700X – AMDs neuer Achtkerner gegen Core i7 8700K
» AMD Ryzen 3 2200G – Günstige CPU mit flotter Vega-Grafikeinheit
» AMD Ryzen 3 2400G – Prozessor statt Grafikkarte?
» Intel Core i7 8700K – Mit sechs Kernen gegen AMDs Ryzen

Allgemeine Infos

In unserer Empfehlung für Gaming-CPUs lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren größtenteils links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Ihr mehrere Programme gleichzeitig nutzt.

Allerdings hat Intel mit der mit dem günstigen Pentium Gold G4560 durchaus noch interessante, weil recht schnelle Dual-Core-Prozessoren im Preissegment unter 100 Euro im Angebot, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Manche Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den Pentiums – wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM4 und Intel (primär Sockel 1151), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden.

Rangliste CPU Performance Spiele

Performance Rating Spiele
Full HD, hohe Details

  • durchschnittliche fps
  • 99th Percentile fps

152,1

91,0

147,7

85,8

140,1

80,5

134,4

90,1

126,6

84,7

119,3

78,9

106,4

66,4

  • 0,0
  • 32,0
  • 64,0
  • 96,0
  • 128,0
  • 160,0

Weitere Benchmark-Ergebnisse findet ihr im nachfolgenden Diagramm aus unserem alten CPU-Testsystem mit einer noch deutlich größeren Auswahl an Prozessoren. Wir aktualisieren unser für die Ryzen-2000-Generation erneuertes CPU-Testsystem 2018 samt Geforce GTX 1080 Ti fortlaufend mit neuen und alten Modellen von AMD und Intel.

Performance Rating: Full HD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps

Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T

127

105

  • 0
  • 26
  • 52
  • 78
  • 104
  • 130

WQHD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps

Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T

90

81

  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Insgesamt
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps

Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T

109

93

  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

CPUs bis 120 Euro: Intel Pentium Gold G5400

hardware praxis bestenliste cpus fuer spiele prozessoren rangliste april 2018 3 - Hardware-Praxis: Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste April 2018

Intels Dual-Core Pentium Gold G5400 (Coffee-Lake-Architektur) kostet derzeit nur etwas mehr als 65 Euro und ersetzt den lange Zeit empfohlenen Pentium Gold G4560. Trotz des niedrigen Preises hat er Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten, was ihn durchaus für Spieler mit kleinem Budget interessant macht. Die beiden Kerne takten mit 3,7 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht.

Die Alternative aus dem Hause Intel ist weiterhin der Pentium Gold G4560, der in den letzten Wochen weiter im Preis gefallen ist und derzeit rund 45 Euro kostet. Sein Takt ist mit 3,5 GHz um nur 200 MHz niedriger als beim G5400. Da Intel in der Zwischenzeit allerdings günstigere Mainboard-Chipsätze (unter anderem B360 und H370) veröffentlicht hat, empfehlen wir den aktuellen Pentium Gold G5400 aufgrund seiner zukunftssicheren Coffee-Lake-Plattform. Mit dem G4560 müsstet ihr zu älteren Plattformen greifen, die im Falle eines CPU-Wechsels nur Prozessoren mit bis zu vier Kernen unterstützen.

AMDs ähnlich teurer Athlon X4 950 für den Ryzen-Sockel AM4 verfügt zwar über vier Kerne, ist aber tendenziell etwas langsamer als der Pentium, auch aufgrund der veralteten Excavator-Architektur. Frische Konkurrenz für die Pentiums von Intel könnte bald durch einen neuen Athlon-Prozessor mit zwei Kernen und virtueller Kernverdoppelung auf Basis der Zen-Architektur erscheinen, eine genaue Preisangabe und einen Termin für die Veröffentlichung gibt es aber bisher nicht.

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Intel Core i3 8100

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Intel hebt mit der Coffee-Lake-Generation die Kernzahl an: Der Core i3 8100 für 100 Euro ist der günstigste Intel Prozessor mit vier echten Kernen, sein Basistakt beträgt 3,6 GHz, auf einen Turbo-Boost muss die CPU hingegen genau wie auf eine virtuelle Kernverdoppelung (SMT) verzichten.

Sein Kaby-Lake-Vorgänger Core i3 7100 besitzt zu einem ähnlichen Preis zwei Kerne, die etwas höher takten (3,9 GHz) und eine etwas schnellere integrierte Grafikeinheit. Durch die lang ersehnte Einführung weiterer Coffee-Lake-Chipsätze raten wir allerdings von diesem Modell ab, da Hauptplatinen für den Core i3 8100 bereits ab 60 Euro zu haben sind und Kunden nicht länger zum teureren Z370-Chipsatz (ab 85 Euro) greifen müssen. Zudem unterstützen die 300er-Chipsätze Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und sind somit zukunftssicherer als die Kaby-Lake-Generation.

Der seit Anfang April verfügbare Core i3 8300 taktet im Vergleich zum Core i3 8100 mit 3,70 GHz um 100 MHz höher, ist aber zum Preis von rund 135 Euro deutlich teurer und ist trotz des größeren L3-Cache (8,0 statt 6,0 MByte) vorerst keine ernstzunehmende Konkurrenz.

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AMD Ryzen 3 2200G / Ryzen 3 1200

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Nach Ryzen 7 im März 2017 und Ryzen 5 im April 2017 sind Ende Juli 2017 zwei günstigere Ryzen-3-Modelle erschienen. Der Ryzen 3 1300X kostet etwa 115 Euro, der Ryzen 3 1200 85 Euro. Genau wie Intel bietet AMD in diesem Preisbereich vier Kerne, verzichtet aber ebenso auf SMT.

Am 12. Februar 2018 sind zudem die beiden neuen Raven-Ridge-APUs (»Accelerated Processing Unit«) Ryzen 5 2400G (vier Kerne, acht Threads, 130 Euro) und Ryzen 3 2200G (vier Kerne, vier Threads, 90 Euro) erschienen, die im Gegensatz zu den Ryzen-3-CPUs über eine relativ starke integrierte Grafikeinheit auf Basis von Vega verfügen und die beiden Modelle mittelfristig ersetzen.

Der Ryzen 3 2200G taktet höher als der Ryzen 3 1200 (3,5 bis 3,7 GHz statt 3,1 bis 3,4 GHz), unterstützt schnelleren Speicher (DDR4-2933 statt DRR4-2666) und besitzt die besagte Vega(8)-Grafikeinheit – die für Spieler mit kleinem Budget den Kauf einer dedizierten GPU sogar unnötig machen könnte.

Hauptnachteil des 2200G ist sein im Vergleich zum Ryzen 3 1200 kleinerer L3-Cache (4,0 MByte statt 8,0 MByte), der höherere Takt gleicht das aber in Spielen als auch in Anwendungen locker aus. Letztlich ist der Ryzen 3 2200G damit die bessere Wahl, zumal beide CPUs zum fast identischen Preis erhältlich sind.

Den Ryzen 3 1300X taktet quasi genau so hoch wie der Ryzen 3 2200G und besitzt wie der Ryzen 3 1200 über 8,0 statt nur 4,0 MByte L3-Cache, ist aber rund 15 Euro teurer und in Spielen insgesamt etwas langsamer als die Einsteiger-APU.

Der Ryzen 3 2200G ist ebenso eine interessante Alternative zum Core i3 8100, da auch die AM4-Plattform später die Möglichkeit bietet, zu einem Modell mit höherer Kernzahl wie dem Ryzen 5 2600 oder dem Ryzen 7 2700X zu wechseln. Auch die kürzlich erschienenden Ryzen-2000-CPUs ohne integrierte GPU werden weiter auf den Sockel AM4 setzen.

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Auch interessant: Ryzen 3 2200G im GameStar-Test

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